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2010
Mi, 13.10.2010
Wir haben unser erstes großes Etappenziel erreicht. Kurze Zwischenbilanz bis jetzt haben wir 2.400 km auf den Rädern und knapp über 1000 Fotos im Kasten…….
Neben der vielen Natur und Gegend steht heute eine Stadtbesichtigung auf dem Programm. Brisbane mit ca. 1.8 Mio Einwohnern ist ständig am wachsen und ein recht großes „Städtchen“ hier. Es wird gebaut an allen Ecken und Enden. Wir haben Glück und können uns alles einmal ohne Regen ansehen. Zu Beginn werden wir Zeugen eines Feuerwehreinsatzes (zur Begeisterung von Daniel…) doch nach scheinbar vergeblicher Suche nach dem Feuer ziehen diese auch wieder ab, aber wir sind dankbar für die imposante Darbietung der Sirenen.
Nebst Riesenradtour und Museumsbesuch (inkl. Kunstwerken von Daniel …) sind wir quer durch die „Innenstadt“ gelatscht. Hier stehen unheimliche viele Hochhäuser die fast ein bisschen erdrückend wirken und dazwischen reihen sich ein paar „historische Bauten“. Die wirken sehr kleinlaut neben ihren großen Brüdern, sind aber alle bestens in Schuss und renoviert.
Die Stadt wirkt allgemein sehr quirlig und die Baubranche hat hier eindeutig sehr viel zu tun. Viele neue Hochhäuser sind im entstehen und vor allem im Straßenbau tut sich einiges. Es werden unzählige Auf-Ab- und Überfahrten durch die gesamte Stadt gebaut. An jeder Ecke ist eine Baustelle und man hat den Eindruck das alles gleichzeitig im Entstehen ist.
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Di, 12.10.2010
Wir bewegen uns in Richtung Brisbane und kommen an den Mapleton Falls vorbei. Ein Wasserfall der von oben zu besichtigen ist und der sich unten in einem kleineren Fluss durch den Dschungel weiter seinen Weg kämpft. Nach einer kurzen Mittagspause im Auto (da es überraschender Weise wieder einmal regnet) inklusive Spagettiaufnahme, ziehen wir weiter zu den Glass House Montains. Eine verlassene Strasse führt dort hin und laut den Strassenschildern wären hier 100 km/h erlaubt…etwas übertrieben für die Schlaglöcher hier. Daniel findet unser Ziel sehr beindruckend, da man auf diesem Lookout herrlich im Kreis laufen kann…….wir werfen doch einen Blick auf die „Mountains“ bei denen es sich um ein paar Hügel handelt, die sich wie hingewürfelt aus der Ebene emporheben.
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….und es regnet schon wieder…..Auf der Fahrt nach Noosa über Maryborough und Gympie entdecken wir kurz vor unserem Ziel noch eine Abzweigung zu einer Aussichtsplattform. Also nichts wie hin mit uns, quer durch den Wald (fast so wie auf Fraser Iland..) was der gestern kann können wir doch auch mit unserem klapprigen Wohnmobil……allerdings haben wir nur die Wahnsinns Geschwindigkeit von 5 km/h drauf. Oben angekommen raus aus dem Wagen, rauf auf den Berg und hin zum Lookout.
Fast wären wir oben angekommen hätte uns nicht dazwischen eine riesige Regenfront den Aufstieg vermiest. Also mussten wir leider kurz vor unserem Ziel umkehren – aber das soll ja den ganz großen Bergsteigern auch schon passiert sein….zurück ins Auto und trocken legen. Bezüglich dem Regen haben wir heute im Fernsehen gehört, dass es hier rund um Brisbane so viel wie seit 27 Jahren nicht mehr geregnet hat. Na sehr fein, dass wir das miterleben dürfen. (bittschön das hier soll eigentlich die Sunshine Coast sein – ha das ich nicht lache von wegen….)
Nossa ist ansonsten ein sehr hübsches Städtchen mit sehr schnuckeligen Häuschen die an den vielen Kanälen die quer durch die Stadt gehen liegen. (jedes natürlich mit eigenem Bootsanlegesteg). Und da mal kurz das Wetter nicht ganz so grausig ist wagen wir uns auf den nächsten Lookout um die Sicht über Noosa zu genießen. Anstelle von Regen gibt’s halt jetzt viel Wind aber dies zur Freude der hiesigen Wellenreiter, und natürlich für unsereins zum zuschauen…..
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Wir machen von Hervey Bay aus einen Ausflug auf den größten Sandspielplatz der Welt – Fraser Island – ein „must see“ in Australien. Trotz schlechten Wetters gehts früh morgens los. Als erstes setzt man mit einer Fähre zur Insel hinüber um dann in einen etwas seltsam anmutenden Autobus mit 4 Rad-Antrieb einzusteigen (wir mit Kindersitz bewaffnet..) Und dann geht das Abenteuer auch schon los.
Über Sandstrassen quer durch einen Regenwald mit einigen stops dazwischen und erklärungen. Aber man kann es nicht wirklich fahren nennen, denn unser Guide prettert mit wahnsinnsgeschwindigkeit durch den Dschungel. Ich hab zu beginn eigentlich fix mit einem Achsbruch oder zumindestens mit einem Reifenplatzer gerechnet, aber nichts dergleichen alles ist heil geblieben – auch unsere Bandscheiben.
Wenn man sich erst mal daran gewöhnt hat, kann man gar nicht mehr genug davon bekommen und es macht großen Spass (dem Daniel hats auch gut gefallen das gehopse und es hat ihn auch nicht von seinem täglichen Mittagsschlaferl abhalten können). Nächstes Highlight ist einer der über 40 Süsswasserseen der „Lake MCKenzie“. Glasklares wasser umgeben von einem wunderbaren Sandstrand (in dem man auch super baden könnte wenns nicht regnen tätat). Danach folgt eine rasante Fahrt über einen nicht endend wollenden Sandtrand, (80 km/h sind erlaubt – wir waren sicher schneller unterwegs) vorbei an einem Schiffwrack und einigen Süsswasserflüssen die ins Meer münden.
Alles in Allem ein super schöner (wenn auch mit schiachem Wetter) Ausflug mit einem sansationellen Regenbogen zu Abschluss. Das sagt auch der Daniel weil Bootfahren und Autobusfahren sind seine „Favorits“ dann kommt gleich zur Zeit Yoghurt essen und Spielplatz gehen…….
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In Bundaberg gibt’s die größte Rum Destillation der Welt. Also nix wie hin mit uns und einen original Rum kaufen. (Im nachhinein haben wir dann festgestellt, dass der gleiche Rum im Supermarkt um 3 $ billiger gewesen wäre….na sehr super…). Unser Übernachtungsziel heißt Elliots Head und es liegt wieder einmal wunderbar am Strand.
Nur leider macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung denn es ist Kalt und regnerisch. Naja wo es viel Sonne gibt regnets halt manchmal auch ein bisserl. Wir haben jetzt nur mehr 22 Grad und das lässt uns gleich zu einer Schicht mehr übergehen (für die Kleinen gibts auch gleich noch eine Haube dazu, da der Wind sehr bläst……zur Freude aller Surfer und Kiter…)
Am nächsten Morgen hat sich Wettertechnisch nix verändert und so gehen wir am Strand und schauen den Buben ein bisserl beim Wasserplantschen zu…….mit „special Photos for Harry“……und endlich krieg ich auch die neueste Hutmode der Radfahrer hier im Lande vor die Linse. Wir nehmen mal an, dass die Biker hier nicht lauter Antennen am Kopf tragen um mit den Außerirdischen kontakt aufzunehmen, sondern dass diese „Antennen“ die Vögel daran hindern sollen sich dort niederzulassen oder gar anzugreifen. Auch mich hat schon so ein seltsamer weiß-schwarzer Vogel attackiert, den der Martin heldenhaft vertrieben hat……
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2010
Auf dem Weg nach Town of 1770 (Agnes Water) fahren wir bei Gladstone vorbei, dort befindet sich das größte Aluminiumwerk der Welt. Riesige Industrie neben traumhaften Stränden und wie immer ein Spielplatz für den Daniel-Zwerg. Bei den Palmen wird sogar aufgepasst das niemandem eine Kokosnuss auf den Kopf purzelt (soll ja angeblich recht weh tun..) mittels Auffangschüsseln. Nur bei den Schildübersetzungen nehmen’s die nicht so genau……Wörterkuddelmuddel – typisch „bubbelfish“ Übersetzung.
Der Campingplatz am Beach von Town of 1770 (hat seinen Namen von Capitän Cook`s Landung vorort und wer hätte das gedacht dies geschah im Jahre 1770…) stehen wir mit unserem Wohnmobil direkt am Strand…und endlich sind ein paar Kinder da (die Daniels Augen natürlich nicht entgehen..) Sensationell ist auch das Spiel von Flut und Ebbe hier zu beobachten.
Als wir gegen Nachmittags ankommen stehen die meisten Boote am trockenen und siehe da kaum geht die Sonne unter (prompt dann war natürlich der Akku vom Fotoapparat leer….schnell zum Auto und den zweiten holen..) traut sich auch das Wasser näher zu den Besuchern undschwups schwimmen wieder alle Booterl’n.
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